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denn er ist das Leben, -
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf
liegt alle Wirklichkeit
und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens,
die Herrlichkeit der Kraft.
Denn das Gestern
ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.
Das Heute jedoch – recht gelebt -
macht jedes Gestern
zu einem Traum voller Glück
und das Morgen
zu einer Vision voller Hoffnung.
Darum achte gut auf DIESEN Tag!
Damit wünsche ich allen Lesern meiner Beiträge viel Glück, viel Freude und viel
Zufriedenheit für dieses neue und noch junge Jahr.
Um meinen Namen als Kreiterweibele auch heuer wieder gerecht zu werden, möchte ich
gleich mit einem Teerezept beginnen, das besonders jetzt im Winter bei Erkältung und
Bronchialleiden Hilfe bieten kann:
20g Thymian, 10g Eibischblätter und –blüten, 20g Spitzwegerich, 10g Schlüsselblumen,
10g Anis, 20g Salbei und evt. 10g Klatschmohnblüten miteinander vermischen. Gut
verschlossen, dunkel und trocken in einem Papiersäckchen oder in einer Dose aufbewahren.
Bei Bedarf 1EL pro Tasse mit heißem Wasser überbrühen und zugedeckt 5 Minuten ziehen
lassen. (Haltbarkeit 1 Jahr!)
Die Inhaltsstoffe dieser Teekräuter kommen vor allem bei festsitzendem Husten zur Geltung.
Tipp 1)
Eibischwurzel ist ein starker Schleimlöser, muss aber unbedingt mit kaltem Wasser angesetzt
und für mehrere Stunden ausgezogen werden. Nach dem Abseihen nur leicht erwärmen und
schluckweise trinken. Grund: Bei einem heißen Aufguss verkleistert die
Stärke, der Schleim kann somit nicht mehr gelöst werden.
Tipp 2)
Thymian wird als pflanzliches Antibiotikum zumeist in Phase 2 eingesetzt, d.h., wenn sich der
Schleim schon verflüssigt hat. Thymian erleichtert das Abhusten und kann vor allem auch bei
Keuchhusten gute Dienste erweisen.
Tipp 3)
Spitzwegerich beinhaltert Aucubin, das ebenfalls als pflanzliches Antibiotika gilt.
Spitzwegerichsirup ist uns wahrscheinlich noch aus Kindertagen bekannt. Man kann ihn auch
selbst herstellen. Dazu werden gesunde, frische Spitzwegerichblätter nudelig geschnitten und
abwechselnd mit Zucker schichtweise in ein Glas gefüllt und fest angedrückt. Der Ansatz
sollte an einem dunklen aber warmen Ort für mehrere Monate ausgezogen werden. Dann wird
die Paste mit einem Tuch ausgepresst. Den Sirup in einem dunklen Glas an einem kühlen
Standort lagern.
Tipp 4)
Salbei gehört in jeden Garten wie das Amen zum Gebet. Die größte Wirkkraft besitzt der
schmalblättrige Salbei, (officinalis) den wir aus Großmutters Garten noch kennen. Die
heilenden Eigenschaften sind wissenschaftlich gut untersucht und beziehen sich auf eine
antibakterielle, reinigende, virustatische und astringierende (zusammenziehende)Wirkung.
Salbeitee kann zum Gurgeln oder zum Trinken verwendet werden.
Salbeihonig: 250g Honig mit Saft und Schale einer halben unbehandelten Zitrone vermischen.
7 frische Salbeiblätter, ½ Gewürzstange und 3 Gewürznelken in den Honig einlegen und bis
zum Gebrauch darin belassen.

Winter 2012 1 011

Achte gut auf DIESEN Tag,

denn er ist das Leben, -
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf
liegt alle Wirklichkeit
und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens,
die Herrlichkeit der Kraft.

Denn das Gestern
ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.
Das Heute jedoch – recht gelebt -
macht jedes Gestern
zu einem Traum voller Glück
und das Morgen
zu einer Vision voller Hoffnung.

Darum achte gut auf DIESEN Tag!

Damit wünsche ich allen Lesern meiner Beiträge viel Glück, viel Freude und viel Zufriedenheit für dieses neue und noch junge Jahr.

Um meinen Namen als Kreiterweibele auch heuer wieder gerecht zu werden, möchte ich gleich mit einem Teerezept beginnen, das besonders jetzt im Winter bei Erkältung und Bronchialleiden Hilfe bieten kann:

20g Thymian, 10g Eibischblätter und –blüten, 20g Spitzwegerich, 10g Schlüsselblumen, 10g Anis, 20g Salbei und evt. 10g Klatschmohnblüten miteinander vermischen. Gut verschlossen, dunkel und trocken in einem Papiersäckchen oder in einer Dose aufbewahren. Bei Bedarf 1EL pro Tasse mit heißem Wasser überbrühen und zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen. (Haltbarkeit 1 Jahr!)

Die Inhaltsstoffe dieser Teekräuter kommen vor allem bei festsitzendem Husten zur Geltung.

Tipp 1)

Eibischwurzel ist ein starker Schleimlöser, muss aber unbedingt mit kaltem Wasser angesetzt und für mehrere Stunden ausgezogen werden. Nach dem Abseihen nur leicht erwärmen und schluckweise trinken. Grund: Bei einem heißen Aufguss verkleistert die Stärke, der Schleim kann somit nicht mehr gelöst werden.

Tipp 2)

Thymian wird als pflanzliches Antibiotikum zumeist in Phase 2 eingesetzt, d.h., wenn sich der Schleim schon verflüssigt hat. Thymian erleichtert das Abhusten und kann vor allem auch bei Keuchhusten gute Dienste erweisen.

Tipp 3)

Spitzwegerich beinhaltert Aucubin, das ebenfalls als pflanzliches Antibiotika gilt. Spitzwegerichsirup ist uns wahrscheinlich noch aus Kindertagen bekannt. Man kann ihn auch selbst herstellen. Dazu werden gesunde, frische Spitzwegerichblätter nudelig geschnitten und abwechselnd mit Zucker schichtweise in ein Glas gefüllt und fest angedrückt. Der Ansatz sollte an einem dunklen aber warmen Ort für mehrere Monate ausgezogen werden. Dann wird die Paste mit einem Tuch ausgepresst. Den Sirup in einem dunklen Glas an einem kühlen Standort lagern.

Tipp 4)

Salbei gehört in jeden Garten wie das Amen zum Gebet. Die größte Wirkkraft besitzt der schmalblättrige Salbei, (officinalis) den wir aus Großmutters Garten noch kennen. Die heilenden Eigenschaften sind wissenschaftlich gut untersucht und beziehen sich auf eine antibakterielle, reinigende, virustatische und astringierende (zusammenziehende)Wirkung.

Salbeitee kann zum Gurgeln oder zum Trinken verwendet werden.

Salbeihonig: 250g Honig mit Saft und Schale einer halben unbehandelten Zitrone vermischen. 7 frische Salbeiblätter, ½ Gewürzstange und 3 Gewürznelken in den Honig einlegen und bis zum Gebrauch darin belassen.

Für alle, die es etwas besinnlicher / spannender / anregender / lustiger mögen, gibt es jeden Tag ein Bild oder einen Text im Blog meiner Tochter Ingrid:

http://justlife.kreiterweiblein.info/

Screen Shot 2011-12-02 at 3.12.32 PM

Jetzt ist sie wieder da, die Zeit der Wanderungen im Mittelgebirge, genauso wie die Zeit der
Einkehr in Buschenschänken und Landgasthäusern. Nicht nur wir Einheimischen sondern
auch viele Gäste dürfen die vielfältigen Naturschauspiele des goldenen Oktobers in vollen
Zügen genießen und das Einbringen der Ernte mitverfolgen. Dazu setzen kulinarische
Genüsse ganz besondere Akzente. Einer davon ist das „Törggelen“, ein alter Brauch in
Südtirol, der mittlerweile weit über unsere Grenzen hinaus bekannt ist. Das ursprüngliche
Törggelen stammt aus dem Eisacktal und wurde wohl von Weinbauern und Weinhändlern
gleichermaßen iniziert, um den „Sußer“ und den „Nuien“ gemeinsam zu begutachten. Der
Name „Törggelen stammt übrigens vom Lateinischen „torquere = pressen“ und mit der Torrgl
ist die Weinpresse gemeint, die zum Keltern der Trauben dient.
Aber was wäre das Törggelen ohne „Keschtn“? Neben anderen traditionellen Gerichten wie
Gerstsuppe, Schlutzkrapfen, Sauerkraut, Würsten, Speck usw. sind es besonders diese runden,
stacheligen Gesellen, die in ihrem Igelkleid schützend verpackt, eine köstliche und zudem
noch sehr gesunde Gaumenfreude beherbergen.
Seit Jahrtausenden schon werden Kastanien gegessen, sei es als Brot, Pfannkuchen
(Castagnacci), Püree oder eben pur in gerösteter und gesottener Form. Einstmals als „Brot des
armen Mannes“ bezeichnet, erlebt die Esskastanie heutzutage eine grandiose Renaissance, die
kreative Köche und Konditoren zu nutzen verstehen.
Ein einfaches Rezept für einen ganz besonderen Kuchen aus Kastanienmehl, den sie
unbedingt mit lieben Menschen gemeinsam genießen sollten, möchte ich Ihnen an dieser
Stelle empfehlen. Dazu brauchen Sie: 1 Ei mit 3 Eigelben und 150g Puderzucker, 200ml
Nussöl, 1 Päckchen Vanillezucker, 180g Ceme fraiche, 400g Kastanienmehl, 1 Päckchen
Backpuver, 1Prise Salz, 100g Kastanien. Zubereitung: Ei mit weiteren 3 Eigelben schaumig
rühren, Nussöl, Vanillezucker, Creme fraiche zugeben. Kastanienmehl mit Backpulver
vermischen und mit einer Prise Salz unter die Eimasse rühren. 3 Eiweiße steif schlagen,
unterheben. 100g gekochte und klein gehackte Kastanien zugeben und den Teig in eine
gefettete Kastenform füllen. In das kalte Backrohr schieben und bei 180 Grad für 45 Minuten
backen
Wenig ist über den gesundheitlichen Wert der Becherfrucht bekannt.
Edelkastanien sind reich an Kohlehydraten und hochwertigem Eiweiß, während der Fettgehalt
unter jenem von Nüssen liegt. Die Frucht beinhaltet wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente
und vor allem auch Vitamin E, C, B und Provitamin A.
Besonders Vitamin B und Phosphor erweisen sich als nervenstärkend und hilfreich bei
körperlicher und geistiger Erschöpfung. Weiters kann eine schlaffördernde Wirkung
nachgewiesen werden. Neben der leichten Verdaulichkeit zeichnet die essentielle Aminosäure
Tryptophan dafür verantwortlich, die auch in Milch, Rind- und Hühnerfleisch zu finden ist.
Durch ihre basischen Mikronährstoffe vermag die Esskastanie überschüssige Säure im Körper
zu binden. Dadurch ist sie besonders für Rheumatiker gut geeignet. Für die Extraportion
Calcium und Phosphor werden uns hingegen Knochen, Haare und Zähne dankbar sein.
Wenngleich sie der Rosskastanie in punkto Venenstärkung nicht das Wasser reichen können,
so hält sie doch unser Blut flüssig und schützt vor Entzündungen.
Die Blätter der Kastanie können als beruhigender, magenstärkender und zusammenziehender
Teeaufguss genutzt werden.
Viele Vorzüge also, die das Törggelen nicht nur für das körperliche Wohlbefinden sondern
gleichermaßen auch für unsere Lebensfreude zu bieten hat. Das gesellige Zusammensein in
froher Runde fördert den Gemeinschaftssinn und sorgt für Entspannung und gute Laune.

Jetzt ist sie wieder da, die Zeit der Wanderungen im Mittelgebirge, genauso wie die Zeit der Einkehr in Buschenschänken und Landgasthäusern. Nicht nur wir Einheimischen, sondern auch viele Gäste dürfen die vielfältigen Naturschauspiele des goldenen Oktobers in vollen Zügen genießen und das Einbringen der Ernte mitverfolgen. Dazu setzen kulinarische Genüsse ganz besondere Akzente. Einer davon ist das „Törggelen“, ein alter Brauch in Südtirol, der mittlerweile weit über unsere Grenzen hinaus bekannt ist. Das ursprüngliche Törggelen stammt aus dem Eisacktal und wurde wohl von Weinbauern und Weinhändlern gleichermaßen betrieben, um den „Sußer“ und den „Nuien“ gemeinsam zu begutachten. Der Name „Törggelen stammt übrigens vom Lateinischen „torquere = pressen“ und mit der Torggl ist die Weinpresse gemeint, die zum Keltern der Trauben dient.

Aber was wäre das Törggelen ohne „Keschtn“? Neben anderen traditionellen Gerichten wie Gerstsuppe, Schlutzkrapfen, Sauerkraut, Würsten, Speck usw. sind es besonders diese runden, stacheligen Gesellen, die in ihrem Igelkleid schützend verpackt, eine köstliche und zudem noch sehr gesunde Gaumenfreude beherbergen.

Seit Jahrtausenden schon werden Kastanien gegessen, sei es als Brot, Pfannkuchen (Castagnacci), Püree oder eben pur in gerösteter und gesottener Form. Einstmals als „Brot des armen Mannes“ bezeichnet, erlebt die Esskastanie heutzutage eine grandiose Renaissance, die kreative Köche und Konditoren zu nutzen verstehen.

Ein einfaches Rezept für einen ganz besonderen Kuchen aus Kastanienmehl, den sie unbedingt mit lieben Menschen gemeinsam genießen sollten, möchte ich Ihnen an dieser Stelle empfehlen. Dazu brauchen Sie: 1 Ei mit 3 Eigelben und 150g Puderzucker, 200ml Nussöl, 1 Päckchen Vanillezucker, 180g Ceme fraiche, 400g Kastanienmehl, 1 Päckchen Backpuver, 1Prise Salz, 100g Kastanien. Zubereitung: Ei mit weiteren 3 Eigelben schaumig rühren, Nussöl, Vanillezucker, Creme fraiche zugeben. Kastanienmehl mit Backpulver vermischen und mit einer Prise Salz unter die Eimasse rühren. 3 Eiweiße steif schlagen, unterheben. 100g gekochte und klein gehackte Kastanien zugeben und den Teig in eine gefettete Kastenform füllen. In das kalte Backrohr schieben und bei 180 Grad für 45 Minuten backen

Wenig ist über den gesundheitlichen Wert der Becherfrucht bekannt.

Edelkastanien sind reich an Kohlehydraten und hochwertigem Eiweiß, während der Fettgehalt unter jenem von Nüssen liegt. Die Frucht beinhaltet wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente und vor allem auch Vitamin E, C, B und Provitamin A.

Besonders Vitamin B und Phosphor erweisen sich als nervenstärkend und hilfreich bei körperlicher und geistiger Erschöpfung. Weiters kann eine schlaffördernde Wirkung nachgewiesen werden. Neben der leichten Verdaulichkeit zeichnet die essentielle Aminosäure Tryptophan dafür verantwortlich, die auch in Milch, Rind- und Hühnerfleisch zu finden ist. Durch ihre basischen Mikronährstoffe vermag die Esskastanie überschüssige Säure im Körper zu binden. Dadurch ist sie besonders für Rheumatiker gut geeignet. Für die Extraportion Calcium und Phosphor werden uns hingegen Knochen, Haare und Zähne dankbar sein.

Wenngleich sie der Rosskastanie in punkto Venenstärkung nicht das Wasser reichen können, so hält sie doch unser Blut flüssig und schützt vor Entzündungen.

Die Blätter der Kastanie können als beruhigender, magenstärkender und zusammenziehender Teeaufguss genutzt werden.

Viele Vorzüge also, die das Törggelen nicht nur für das körperliche Wohlbefinden sondern gleichermaßen auch für unsere Lebensfreude zu bieten hat. Das gesellige Zusammensein in froher Runde fördert den Gemeinschaftssinn und sorgt für Entspannung und gute Laune.

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